Sauna & Infrarot

Saunen, Saunarien, Infrarotkabinen und Dampfduschen für das eigene Badezimmer

Nach der Arbeit in einer Sauna, einem Saunarium, einer Infrarotkabine oder einer Dampfdusche zu entspannen, ist nicht nur erholsam, sondern auch sehr gesund. Dies ist selbst im eigenen Badezimmer möglich, denn die Hersteller bieten kleine Kabinen für den privaten Gebrauch, die sich an einer Wand oder in der Ecke eines Badezimmers aufstellen lassen. Sie sind ein schönes Extra für das Bad und verwandeln es in eine Wellnessoase, in der Sie Ihren Alltag für eine Weile hinter sich lassen.

Die Infrarotkabine

Sanfte Wärme für den Körper

Infrarotkabinen sind auch für Personen interessant, denen es in einer Sauna schlichtweg zu heiß ist oder die den Wechsel zwischen heiß und kalt als eine zu hohe Belastung für den Kreislauf empfinden.

Diese Kabinen kommen mit einer niedrigeren Temperatur und einer geringen Luftfeuchtigkeit aus, denn sie produzieren unsichtbare Infrarotstrahlen, die sich erst beim Auftreffen auf den Körper in Wärme verwandeln. Dies ist vergleichbar mit den Sonnenstrahlen, die ebenfalls erst als warm empfunden werden, wenn sie auf die Haut treffen. Der positive Effekt auf die Gesundheit ist jedoch ebenso hoch wie bei einer Sauna. Die Wärme, die eine Infrarotkabine abgibt, lässt das Blut besser zirkulieren, sodass alle Bereiche des Körpers optimal versorgt und überschüssige Substanzen schneller abgebaut werden. Darüber hinaus löst sie Verspannungen aller Art und stärkt das Immunsystem. Vor allem in den Wintermonaten ist die regelmäßige Nutzung einer Infrarotkabine daher eine gute Vorsorge gegen Erkältungen.

Eine Infrarotkabine für eine Person nimmt nur etwa einen Quadratmeter in Anspruch. Sie lässt sich daher selbst in einem weniger geräumigen Badezimmer realisieren. Für den häuslichen Gebrauch sind aber auch größere Modelle verfügbar, in denen ein Paar oder die ganze Familie Platz findet. Ein Starkstromanschluss ist für diese Technik nicht erforderlich. Eine Infrarotkabine lässt sich daher auch nachträglich und ohne bauliche Veränderungen installieren, die naturgemäß Schmutz verursachen. Allein eine Steckdose sollte zur Verfügung stehen.

In der heimischen Sauna oder einem Saunarium entspannen

Auch ein Saunarium ist eine gute Alternative zu einer klassischen Sauna. Es wird weniger stark aufgeheizt und zeichnet sich durch eine mittlere Luftfeuchtigkeit aus.

Die Temperatur liegt in einem Saunarium bei etwa 45 bis 60 °C und die Luftfeuchtigkeit bei etwa 50 Prozent. Durch diese moderaten Werte kann ein einzelner Saunagang auf bis zu 30 Minuten ausgedehnt werden. Bei Saunarien spielen außerdem oft Aromen und die Beleuchtung eine entscheidende Rolle. Durch einen guten Duft oder eine angenehme Lichtstimmung vielleicht sogar mit Farbwechsel lässt sich der Wohlfühlfaktor und damit der Effekt auf den Körper und den Geist nochmals steigern. Das Saunarium wird auch als Biosauna bezeichnet.

Es eignet sich aufgrund seiner niedrigeren Temperatur selbst für Kinder und ältere Menschen sowie für Personen mit einem weniger robusten Kreislauf. Wer richtig schwitzen möchte, stattet sein Badezimmer jedoch am besten mit einer klassischen Sauna aus. Sie bringt den Kreislauf durch den Wechsel zwischen hohen und niedrigen Temperaturen wieder in Schwung, entspannt mithilfe der Wärme die Muskulatur und stärkt die Abwehrkräfte. Saunen für den häuslichen Gebrauch sind bei den Fachbetrieben aus dem Sanitärbereich in zahlreichen Größen und Ausführungen erhältlich.

Von kleinen Kabinen bis hin zu großen Saunen für zahlreiche Personen sind daher sämtliche Varianten vertreten.

Die Dampfdusche macht es möglich

Duschen oder ein Dampfbad nehmen

Eine weitere Möglichkeit, das eigene Badezimmer in einen Wellnessbereich zu verwandeln, ist die Dampfdusche. Sie erfüllt gleich mehrere Funktionen, denn sie kann wie jede andere Dusche für die Körperhygiene genutzt werden.

Benötigen Sie dagegen Entspannung, lassen Sie den integrierten Dampfgenerator Dampf erzeugen. Er verteilt sich in der Kabine und hat daher den gleichen Effekt wie der Gang in ein Dampfbad. Dampf entspannt die Muskulatur und löst dadurch Verspannungen, die beispielsweise durch längeres Sitzen am Schreibtisch entstehen. Er hat darüber hinaus einen wohltuenden Effekt auf die Atemwege und öffnet die Hautporen. Die regelmäßige Behandlung mit Dampf sorgt daher für ein schöneres Hautbild. Bei einem Dampfbad schwitzen Sie außerdem Giftstoffe aus, die sich in Ihrem Körper angesammelt haben. Ein weiterer positiver Effekt ist die Anregung des Immunsystems.

Bei einer Dampfdusche lässt sich die Temperatur des Dampfes in der Regel einstellen. Auch das Beifügen von Aromaölen ist oft möglich. Leiden Sie unter einer Erkältung, können Sie daher durch die Beimischung von Pfefferminzöl Ihre Beschwerden lindern, sind Sie nervös und unruhig, ist das Rosmarinöl eine gute Wahl. Möchten Sie ätherische Öle verwenden, benötigt die Dampfdusche ein entsprechendes Behältnis für das Öl. Das Sprühen von Konzentraten direkt in den Dampf ist jedoch ebenfalls möglich. Dampfduschen sind außerdem oft mit weiteren Extras ausgestattet. Einige sorgen durch eine Beleuchtung für eine stimmungsvolle Atmosphäre, bei anderen haben Sie sogar die Möglichkeit, während des Dampfbads Musik zu hören.

Darüber hinaus kann eine Dampfdusche zusätzlich mit Massagedüsen, einer Regendusche oder anderen Besonderheiten versehen sein. Lassen Sie sich die verschiedenen Dampfduschen der einzelnen Hersteller deshalb am besten in einem Fachbetrieb zeigen, um das für Sie perfekte Modell zu finden.

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